Ohne sie bewegt sich nichts: die Monteure von SCHOLPP. In Übersee, Europa und Deutschland transportieren und installieren sie Maschinen und helfen Unternehmen dabei, in ihrer Produktion beweglich zu bleiben. Bei jährlich nahezu 20.000 Transport- und Montageleistungen in aller Welt braucht es neben Know-how und Professionalität auch viel Leidenschaft und Führungskompetenz vor Ort. Diese Eigenschaften sind es, die Obermonteure wie Andy Peterseim in sich vereinen. Sie sind der Garant für den Erfolg von SCHOLPP vor Ort.

Immer in Bewegung

Wenn Andy Peterseim morgens seinen Kaffee trinkt und dabei seine Mails checkt, weiß er oft noch nicht genau, welcher Auftrag an diesem Tag auf ihn wartet. „Das ist das Besondere an dem Job – die Abwechslung“, erklärt der 42-jährige Obermonteur und studiert seinen nächsten Auftrag. An seinen ersten erinnert sich der gelernte Heizungsbauer noch genau. 2012 hatte er eine Messe in Karlsruhe besucht und war beim Schlendern am Stand von SCHOLPP stehengeblieben. Der Kran, der neben dem Stand aufgebaut war, machte Eindruck auf ihn. Und so kam er mit den Leuten von SCHOLPP ins Gespräch über die Arbeit, das Unternehmen und offene Stellen. Fachmonteure wurden gesucht und Peterseim nutzte die Chance.

Alles was schwer ist

„Unterwegs sein, neue Menschen, neue Firmen, neue Herausforderungen, nicht jeden Tag dasselbe machen – das war genau mein Ding“, erinnert sich Peterseim. Und er wurde nicht enttäuscht. Bei seinem ersten Auftrag schickte ihn sein Projektleiter in ein hochherrschaftliches Schloss, dessen adliger Besitzer seinen imposanten Tresor aus der obersten Etage transportieren lassen wollte.

Bei diesem Auftrag lernte Andy Peterseim gleich, wie wichtig flexibles Denken beim Transport schwerer Geräte ist. „Wir haben den Tresor schließlich mit Hilfe eines Krans ohne einen Kratzer aus dem Schloss herausbugsiert.“ Auch bei kommenden Aufträgen stellte sich der gebürtige Erfurter geschickt an und wurde schon zwei Jahre später Richtmeister in der Tagesmontage. Hierbei geht es vor allem darum, Maschinen zu transportieren, abzuladen, umzusetzen und schließlich zu montieren. Oft handelt es sich dabei um ganze Montagelinien, die nicht nach drei Tagen, sondern auch schon mal erst nach drei oder vier Wochen fertig montiert sind.

Erfolg durch Einsatz

Die Verantwortung dafür tragen Richtmeister wie Peterseim. Sie haben zwei bis fünf Fachmonteure unter sich und setzen vor Ort das um, was sie mit dem Projektleiter zuvor im Büro geplant haben. Männer der Tat also, die immer unterwegs, immer in Bewegung sind – von der Firma zur Baustelle, dort mit den Kollegen anpacken, Lösungen suchen und finden, wieder zurück zur Firma, Besprechung, neuer Auftrag, neue Baustelle, neue Herausforderung. Eine Arbeit, bei der man nur mit Herzblut wirklich gut ist und bei der man nur mit motivierten Mitarbeitern und einem Arbeitgeber, der einem etwas zutraut, viel bewegen kann.

Wenn eine Maschine außergewöhnlich groß ist und die Tore der Maschinenhalle ziemlich klein sind, muss man kreativ sein. Manchmal wartet die Lösung dann im Dach statt im Tor, und das Team muss den neuen Einhubweg perfekt umsetzen. Dieser Einfallsreichtum ist für viele Aufgaben, die ein Fachmonteur oder Richtmeister zu stemmen hat, erforderlich – ob bei einem Tresor im Schloss oder einer Montagelinie in der Fabrik.