Eine gelungene Industriemontage braucht ein professionelles Projektmanagement, bei dem alle Fäden zusammengehalten werden und die Mischung aus Erfahrung, Manpower und Kundenbedarf stimmt.

Alles ist machbar

Für Unternehmen ist die Demontage einer Maschine, ihr Transport an einen neuen Standort und ihr anschließender Aufbau oft ein Once-in-a-lifetime-Projekt – für einen professionellen Anbieter von Industriemontagen ist es Routine. Beide Sichtweisen haben ihre Berechtigung. Denn eine Maschine ist das Herzstück jeder Unternehmensexistenz, ihr darf nichts zustoßen, sonst ist der Betrieb bedroht. Für Dienstleister wie SCHOLPP bedeuten solche Maschinentransporte  Routine. Glücklicherweise, denn Routine bedeutet Erfahrung, Ruhe, Know-how, Weitblick und das Wissen über all die Hürden, die auf einen Kunden zukommen können.

Erfahre Projektmanager stellen dabei sicher, dass alle Abläufe ineinandergreifen, jedes Detail bedacht wird und man auch auf Unwägbarkeiten schnell reagieren kann. Prinzipiell gibt es dabei drei Szenarien: Eine Maschine wird ab Werk neu aufgebaut; eine Maschine wird an Ort A demontiert und an Ort B wiederaufgebaut; oder sie wird zurückgebaut, um sie einzulagern oder zu verschrotten.

Vorbereitung ist alles

Ganz gleich wie das Szenario aussieht – eines gilt immer: Vorbereitung ist alles. Einige Unternehmen besitzen schon im Vorfeld recht klare Vorstellungen, wann welche Maschine auf welche Weise und in welchem Zeitraum bewegt werden muss. Andere haben eine eher abstrakte Vorstellung davon. Ein Partner für Industriemontage bringt hier Klarheit ins Spiel. Bei einer Vor-Ort-Visite beim Kunden analysiert er, welche Vorbereitungen notwendig sind. Dabei wird abgeklärt, wie Verantwortlichkeiten verteilt werden und welche organisatorischen Schnittstellen zwischen Unternehmen und SCHOLPP etabliert werden.

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Für jedes Projekt der richtige Mann

Wichtig ist, dass ein Profi für Industriemontage zeitnah den passenden Projektleiter ins Boot holt. Diesen richtigen Mann für ein Projekt bieten zu können, ist entscheidend für einen Montageerfolg. Denn es ist ein Unterschied, ob eine Maschine für die Druck- oder Textilindustrie oder eine Protonentherapie-Anlage zur Tumorbehandlung montiert werden soll. Dafür braucht es erfahrene Fachleute – und die muss ein professioneller Montagepartner nachweislich stellen können.

Klare Absprachen für ein klares Projektmanagement

Die anschließenden Absprachen im Detail sind dabei durchaus komplex. Es gilt, Leistungsumfänge vom mechanischen Umsetzen (Rigging) über die De- und Remontage und die Elektrik bis zum Umgang mit Steuerungselementen zu klären. Auch Risiken werden angesprochen und deren Management vorbereitet. David Schott, Mitglied der Geschäftsleitung bei SCHOLPP, weiß um die notwendige Detailarbeit für internationalen Industriemontagen. „Gerade bei Montagen im Ausland muss viel beachtet werden“, erklärt der Regionaleiter. „Mitarbeiter müssen eine Arbeitserlaubnis haben, wir brauchen eine Transporterlaubnis für alle technischen Hilfsmittel, müssen lokale gesetzliche Restriktionen kennen und vieles mehr. Das benötigt viel Know-how und noch mehr Recherche, da sich diese Vorgaben sehr dynamisch ändern können.“

Das Personal-Projektmanagement

Sind alle Rahmenparameter klar, gilt es, das beste Team auf das Projekt zu schicken. Jeder Projektleiter hat eine Grundmannschaft im eigenen Verantwortungsbereich. Braucht er mehr Manpower für eine Aufgabe, wird sie über die SCHOLPP-Disposition aktiviert. „Wir können uns bei der Personalplanung dynamisch auf Projekte einstellen. Diese Flexibilität ist unsere größte Stärke – inklusive der Organisation, wie z. B. über 100 Mitarbeiter aus verschiedenen Niederlassungen zum Einsatzort kommen, wo sie übernachten, wie sie versorgt werden und vor allem, was sie koordiniert zu tun haben“, ergänzt Angela Kermer, Leiterin gewerbliches Personal.

Je nach Projektgröße besteht die Mannschaft für eine Industriemontage aus einem oder mehreren Teams, die jeweils aus einem Montageleiter als Kopf, Obermonteuren sowie mechanischen und elektrischen Fachmonteuren bestehen. Koordiniert werden sie vom jeweiligen Projektleiter, der von Anfang an die Vollverantwortung trägt und entsprechend tief im Projekt steckt.

Das Technik-Projektmanagement

Neben dem Personal ist die eingesetzte Technik der entscheidende Faktor für eine gelungene Industriemontage. Ein Projektleiter muss dabei zwei Dinge exakt klären: Welche Technik brauchen wir? Und woher beziehen wir sie? Idealerweise bringt er das Equipment aus dem eigenen Bestand zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Gabelstapler, Krane, Hebeequipment und Anschlagmittel. Profis wie SCHOLPP können bei Bedarf sogar individuelle Lösungen entwickeln und bauen, um ein Projekt zu realisieren. Denkbar ist auch, Equipment im Ausland vor Ort zu ordern. Wichtig ist dabei, die Anbieter bereits in der Angebotsphase in das Projekt kalkulatorisch und organisatorisch einzubeziehen.

Und dann: Startschuss

Nach dem Startschuss treffen sich die Projektleiter, Montageleiter und das Team vor Ort, besprechen alle Arbeitsschritte und Sicherheitskonzepte (die international sehr unterschiedlich ausfallen können) und beginnen mit der Demontage einer Maschine. Projekt- und Montageleiter bleiben dabei in engem Kontakt und tauschen sich regelmäßig zum Verlauf aus. Treten unerwartete Situationen auf, sollten sie umgehend besprochen und dem Kunden kommuniziert werden. Hier sind tägliche Meetings vor Ort sowie Jour Fixe telefonisch oder online sinnvolle Ergänzungen. Nach der Fertigstellung eines Projekts übernimmt dann wieder der Projektleiter die Endabnahme vor Ort gemeinsam mit dem Kunden.

Planbarkeit und ihre Grenzen

Projektmanagement ist wie das Leben selbst: Vieles ist planbar, aber man kann unmöglich alle Eventualitäten voraussehen. Ein guter Projektmanager bereitet eine Aufgabe also ideal vor, ist aber zugleich auch ein hervorragender Ad-hoc-Manager, sobald ein unerwartetes Ereignis eintritt. Irgendwas ist immer – und ein erfahrener Montagepartner bekommt eine unvorhergesehene Situation in Abstimmung mit dem Kunden und mit einer kreativen Lösung dann in den Griff.

Einsatz innovativer Lösungen

Industriemontage wird immer komplexer, Maschinen immer individueller und zugleich technisch anspruchsvoller. Daher setzen moderne Unternehmen wie SCHOLPP auf den Einsatz moderner Technik und Technologien. Von modernem Industrie-Equipment über eigene Innovationen bis zur digitalen Lösung, mit der man eine schwere Deinstallation in 3D erst simulieren und beweisen kann, bevor sie in der Realität umgesetzt wird: Ein professioneller Anbieter für Industriemontage muss auf dem Stand bleiben, damit seine Kunden in Bewegung kommen.