In Mitteldeutschland sollten die Ingenieure von SCHOLPP zwei riesige Trommelbehälter in eine Papierfabrik einbringen -angesichts der Maße und des Gewichts der Trommeln eine riesige Herausforderung. SCHOLPP beantwortetet die tonnenschwere Millimeterarbeit mit einem individuellen Engineering-Konzept aus mehreren Schwerlastkrananlagen und einem Hubgerüst.

Engineering für Schwergewichte

Zwei Trommeln mit beeindruckenden Maßen: Die erste Trommel für die Papierfabrik wog 85 Tonnen bei einer Länge von 23 Metern, die zweite Trommel brachte bei 50 Metern sogar 235 Tonnen auf die Waage. Schwerstarbeit mit Fingerspitzengefühl war von SCHOLPP also gefragt. Der Profi für Industriemontage entwickelte daher ein passendes Engineering-Konzept zum Einhub in die Produktionshalle seines Kunden, das auch die örtlichen Gegebenheiten und bereits vorhandene bauliche Vorgaben zu berücksichtigen hatte.

“Wir hatten Glück, dass der Kunde uns noch Eingriffe ins aktuelle Baugeschehen ermöglichte”, lobt Matthias Liebsch als verantwortlicher Ingenieur die Flexibilität des Kunden. So stellte der Kunde vor der Halle eine große Rangierfläche zur Verfügung und unterbrach zwischenzeitlich Maler-, Fenster- und Fundamentarbeiten. Auch den bereits terminierten Bau von Nebengebäuden verschob die Papierfabrik, bis die Trommeln eingehoben waren. “Für unsere Planungen war das entscheidend. Ansonsten wäre es schwierig geworden, die Anlagen überhaupt in die Halle zu bekommen”, so Matthias Liebsch.

Nadel im Gigabyte-Haufen

Ein weiterer Vorteil bei der Vorbereitung des Engineering-Konzepts war, dass sich der Kunde bereits einige Gedanken gemachte hatte, wie SCHOLPP die Trommeln in die Halle hieven könnte. “Hinsichtlich Größe und Gewicht war das sehr vorausschauend”, erklärt der verantwortliche Ingenieur. Vom Kunden erhielt er außerdem umfangreiche Unterlagen rund um die Trommeln und die Gegebenheiten in der Halle. “So wühlte ich mich in den Gigabyte-Dschungel, um den richtigen Ansatz für das Engineering-Konzept zu entwickeln”, blickt der erfahrene Ingenieur auf den Anfang der anspruchsvollen Aufgabe zurück. Anhand von Bildern, Zeichnungen und Parametern fand er innerhalb einer Arbeitswoche eine maßgeschneiderte Lösung.

Kommunikation ist alles

Bereits im Vorfeld tauschten sich die SCHOLPP-Mitarbeiter intensiv und regelmäßig mit dem Kunden aus. “Kommunikation ist die ganze Zeit über alles”, betont Matthias Liebsch. Die größte Frage war: Wie kann SCHOLPP die 235 Tonnen schwere Auflösetrommel zwölf Meter in die Höhe heben und anschließend in die Halle einbringen? SCHOLPP beantwortete die Frage mit eigenem Knowhow, eigener Technik sowie mehreren Schwerlastkrananlagen und einem Hubgerüst.

Tag X ohne Testlauf

“Bei fast allen Großprojekten bewegen wir uns im Grenzbereich des Machbaren”, erklärt der erfahrene SCHOLPP-Ingenieur. Um dabei das Risiko so gering wie möglich zu halten, führt SCHOLPP im Vorfeld oftmals Testläufe durch. Beim Trommeleinbau waren der Aufbau und die Dimensionen jedoch zu groß, zudem fehlte ein passender Testkörper. Folglich musste das Konzept am Tag X ohne vorherigen Testlauf funktionieren. Das gelang hervorragend und bewies einmal mehr die Erfahrung und Engineering-Kompetenz des Spezialisten für Industriemontage. Mit einem großen Erfahrungsschatz, technischem Verständnis, Kreativität sowie dem Blick für die Machbarkeit eines Projektes gelingt es SCHOLPP, auch Aufgaben in solchen Dimensionen erfolgreich zu lösen -sicher, präzise und millimetergenau.

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